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Fujitsu fi-7160 im Test

Wenn Sie einen Dokumentenscanner für den Profieinsatz suchen, dann sind Sie mit dem Fujitsu fi-7160 bestens beraten, warum das so ist, das lesen Sie jetzt in diesem Dokumentenscanner Test.

Wir sind ja schon länger Fan des Fujitsu Scansnap ix500 – dieser ist nach wie vor in unserem Homeoffice täglich im Einsatz und verrichtet schon 5 Jahre tadellos seinen Dienst.

Umso gespannter waren wir nun auf den Fujitsu fi-7160 – dieser wird also großer Bruder des kleinen ix500 gehandelt, es ist nämlich der Nachfolger mit einigen Verbesserungen. Welche Verbesserungen das sind, und ob diese Ihnen überhaupt nützlich sind, das lesen Sie in unserem Praxistest.

Fujitsu fi-7160 Dokumentenscanner Test

Fujitsu fi-7160 Dokumentenscanner Test

Praxistest des Fujitsu fi-7160

Zunächst einmal haben uns schon die nackten Zahlen und Fakten verblüfft:

  • 6000 Seiten täglich
  • iSoP Papiereinzug
  • physische Schräglagenkorrektur
  • Dokumente bis zu einer Länge von 5,6 Metern
  • Geschwindigkeit von bis zu 60 Blatt pro Minute
  • ISIS und Twain Schnittstelle
  • Sehr kleine Stellfläche

Das ist schon eine Hausnummer, zu diesem Preis.

Lieferung und Lieferumfang des Fujitsu fi-7160

Wie von Amazon gewohnt war die Lieferung des Dokumentenscanners sehr schnell, es wurde mit Prime bestellt und am nächsten Tag wurde der Scanner geliefert.

Schon an der Verpackung zeigt sich wie herrlich kompakt der Fujitsu fi-7160 ist, man vermutet in dem kleinen Karton nicht einen Scanner dieser Leistungskategorie. Schön ist auch das auf unnötige Verpackung und Hochglanz verzichtet wird, der Scanner wird schlicht, aber sicher und gut geschützt verpackt geliefert.

In der Verpackung befinden sich:

  • Der Dokumentenscanner Fujitsu fi-7160
  • Der Vorlageneinzug
  • Eine DVD mit der Software
  • Ein USB Kabel
  • Ein Netzwerkkabel

Das war es schon und mehr braucht es auch gar nicht.

Wie ist der erste Eindruck des Scanners?

Wie bereits von Fujitsu gewöhnt hält man ein sehr hochwertig aussehendes und verarbeitetes Gerät in den Händen, nichts klappert oder sieht billig aus.

Wie schon erwähnt ist der Scanner erstaunlich kompakt gebaut, die Maße betragen: 17cm x 30cm x 16,3cm –  eine ideale Größe also um auf einem Schreibtisch stehen zu können. Das hat den großen Vorteil das Sie den Scanner dahinstellen können, wo er hauptsächlich genutzt wird. Also wer am meisten Dokumente scannt bekommt Ihn auf den Schreibtisch und hat so keine langen Wege zu zurückzulegen, so wie es bei großen Scannern notwendig ist, diese passen in der Regel nicht auf einen Schreibtisch.

Der richtige Einsatzzweck für den Fujitsu fi-7160

Dieser Dokumentenscanner von Fujitsu ist für fast jeden Einsatzzweck und Ort zu empfehlen:

  • Für den anspruchsvollen Privatanwender der seine Dokumente schnell und ohne großen Aufwand einscannen möchte
  • Für Ärzte / Arztpraxen
  • Rechtsanwaltskanzleien
  • Schulen und Behörden
  • Redaktionen
  • Und viele mehr…

Das große Einsatzgebiet erreicht der fi-7160 durch seine extrem hohe tägliche Auslastung von bis zu 6000 Dokumenten. Fujitsu würde diese hohe Zahl nicht angeben, wenn es der Scanner nicht locker leisten würde. Mit so einer extrem hohen Seitenanzahl kommen selbst große Anwaltskanzleien nicht so schnell an seine Grenzen.

Aber auch der automatische Vorlageneinzug ist mit 80 Blatt sehr gut ausgestattet. Sie können 80 Dokumente auf einmal in den Vorlageneinzug, die dann hintereinander gescannt werden. Zu erwähnen ist das diese 80 Dokumente von unterschiedlichem Format sein können, dazu aber später mehr.

Die Einrichtung des Fujitsu fi-7160

Hier kommen wir zum ersten und einzigen Punkt der von uns Kritik bekommt, denn der Scanner ist nicht WLAN fähig. Warum das so ist können wir nicht nachvollziehen, denn der kleine Bruder (ix500) ist WLAN fähig und das funktioniert sehr gut und stabil.

Aber wir denken das dürfte die meisten Nutzer nicht davon abhalten diesen Dokumentenscanner zu kaufen. Denn ein Dokumentenscanner steht meist ohnehin nicht weit weg vom Arbeitsplatz, sollte also mit einem LAN Kabel erreichbar sein.

Also schließen Sie den Fujitsu fi-7160 per LAN Kabel an Ihnen PC an und installieren Sie die Scanner Software von der beiliegenden DVD oder direkt aus dem Internet. Das empfehlen wir Ihnen, um so gleich die neueste Software zu bekommen.

Die Treiber und Software holen Sie sich ganz einfach auf der Fujitsu Homepage, dazu müssen Sie die Seriennummer Ihres Scanners eingeben, das erscheint zunächst umständlich, doch das hat den Vorteil das Sie ohne groß zu suchen die exakt passende Software bekommen.

Zum Einsatz kommt die alt bekannte Software ScanSnap, bei diesem Scanner für die fi-Serie.

Diese Scansoftware gibt es zwar schon recht lange und wer Sie bereits kennt für den mag Sie einen etwas angestaubten Eindruck machen für so ein tolles Gerät, doch Sie funktioniert tadellos und lässt keine Wünsche offen, also nicht wirklich ein Kritikpunkt.

Ist der Scanner angesteckt und die Software installiert kann es auch schon losgehen – der fi-7160 ist Einsatzbereit. Sie können die Scans auf vielerlei Art weiterverarbeiten, entwerder in einen Ordner scannen, direkt per Email versenden, an div. Geräte scannen und, was für viele sehr wichtig ist, auch direkt an Evernote und andere Clouddienste. Dieser Punkt ist unserer Meinung nach extrem wichtig.

Die Geschwindigkeit des Fujitsu fi-7160

Fujitsu gibt an das der fi-7160 60 Seiten pro Minute schafft, das heißt also pro Sekunde eine Seite, das ist eine sagenhafte Geschwindigkeit, die im Büroalltag aber nicht immer erreicht wird, denn diese Angabe ist natürlich die Bestleistung des Dokumentenscanners die unter den idealsten Bedingungen erreicht werden, also nicht unbedingt im Alltag.

Das heißt aber nicht dass er deswegen spürbar langsamer ist. Wir haben den Test mit 60 Seiten gemacht, gescannt in schwarz-weiß und Graustufen, verschiedene Dokuemente (immer A4 und teilweise vorn und hinten bedruckt) – wir haben für die 60 Seiten zwischen 72 und 89 Sekunden gemessen.

Unser Geschwindigkeitstest zeigt also, dass die Werksangaben im Büroalltag nur leicht überschritten werden, allerdings in so einem Rahmen das man das gar nicht merkt. Es ist schon erstaunlich, wenn man den fi-7160 das erste Mal arbeiten sieht.

Wir haben auch einen Test mit vollem Vorlageneinzug (ADF) gemacht, wir haben also 80 Dokumente eingelegt, alles Verschiedene. Von der Supermarkt Rechnung bis hin zum Tankzettel, normale Briefpost, Thermopapier und so weiter war alles dabei.

Bei verschiedenen Durchläufen war der Dokumentenscanner immer knapp unter drei Minuten fertig, das ist ein Spitzenwert, wenn man bedenkt das alles unterschiedliche Dokumente und Formate waren, und auch die automatische Dokumentenausrichtig ordentlich zu tun hatte.

Also an Geschwindigkeit ist dieser Scanner fast nicht zu toppen.

Fujitsu fi-7160 im Test

Fujitsu fi-7160 im Test

Die Texterkennung des fi-7160 im Test

Wie von Fujitsu gewohnt funktioniert auch die Texterkennung (OCR) sehr gut, erst diese macht die eingescannten Dokumente durchsuchbar, und ist somit ein großer Beitrag zum papierlosen Büro.

Wir haben verschiedene Briefe aus dem alltäglichen Leben eingescannt und dann ganz genau hingeschaut, rund 2 Fehler pro Din-A4 Seite hatten sich eingeschlichen. Das waren aber immer kleine Fehler die meist auf einen schlechten Druck, oder auf Knickstellen zurückzuführen waren. So wurden lediglich i oder ö Striche nicht erkannt, also im gescannten Dokument „vergessen“.

Die automatische Dokumentenausrichtung

Jeder der häufig scannt kennt die Scans die wortwörtlich schief gehen, man hat dann am Monitor ein windschiefes Dokument was man erneut scannen muss. Ärgerlich das es den gesamten Workflow unterbricht und man bei großen Dokumenten unter Umständen nochmal alles neu scannen muss.

Doch der fi-7160 hat eine intelligente Korrektur-Technologie die den Schrägeinzug minimiert. Denn wenn es mal vorkommt das ein Dokument schräg eingezogen wird, dann erkennt das der Scanner das und stoppt den Scanvorgang. Das Dokument wird dann im inneren des Gerätes neu ausgerichtet und der Scanvorgang wird fortgesetzt.

Wenn sich das Dokument nicht ausrichten lässt dann wird der Scanvorgang gestoppt und ein Signal ausgegeben, Sie können dann von Hand korrigieren und weiter geht’s.

Diese automatische Dokumentenausrichtung ist besonders vonnöten wenn Dokumente in einem gemischten Stapel eingescannt werden. Denn dann kann man darauf waren das kleinere Dokumente, zum Beispiel Rechnungen oder Visitenkarten verrutschen und schief eingezogen werden, für den fi-7160 kein Problem. Das eingreifen der automatischen Dokumentenausrichtung geht natürlich zu Lasten der Scangeschwindigkeit, doch am Ende sparen Sie noch viel mehr Zeit, also wenn Sie etliche Scans wiederholen müssten.

Der iSoP Sensor revolutioniert den Papiereinzug

Ein weiteres technisches Highlight des Fujitsu fi-7160 ist der iSoP Sensor, dieser revolutioniert den Papiereinzug. Sicher ist es Ihnen auch schon einmal passiert das ein Dokument irgendwie während des Einzugs hängen geblieben ist, und dadurch beschädigt wurde. Das ist gerade bei wichtigen Dokumenten extrem ärgerlich, wenn diese durch den Scanner zerstört oder beschädigt werden.

Und genau das verhindert der iSoP Sensor, wenn dieser erkennt das etwas nicht stimmt, dann wird der Einzug sofort gestoppt, noch bevor das Dokument beschädigt wird.

Das wird aber bei diesem Dokumentenscanner äußerst selten vorkommen, denn er kommt mit unterschiedlichen Dokumententypen sowie unterschiedlichen Papierstärken sehr gut zu Recht.

Einfach oder ältere Scanner werden bereits vor ein unlösbares Problem gestellt, wenn ein Dokument ein Eselsohr hat, oder etwas eingerissen ist. Diese Probleme sind beim fi-7160 völlig ausgemerzt.

Kann der Scanner auch PDF?

Diese Frage hören wir immer wieder und bei jedem Scanner – die Frage zu beantworten ist leicht: Kein Scanner kann PDF! Denn jeder Dokumentenscanner liefert Rohdaten, und diese werden von der Scanner-Software weiterverarbeitet. Die Scanner Software macht aus den Rohdaten dann also die PDF Datei – diese Beantwortung zählt also für jeden Scanner 😉

Der Fujitsu fi-7160 im Alltagstest

Wir haben den Scanner auf Herz und Nieren mit unterschiedlichsten Dokumenten getestet, doch was nützten die Geschwindigkeitstests wo es um Sekunden geht in der Praxis? Nicht wirklich viel. Um Büroalltag kommt es dann auf anderen Dinge an wie auf eine Sekunde mehr oder weniger Scangeschwindigkeit.

Aus diesem Grund haben wir den Scanner in eine befreundete Zahnarztpraxis gegeben. Das Scanvolumen ist mit rund 300 Dokumenten täglich nicht annähernd an der Leistungsgrenze des fi-7160, aber doch schon ordentlich. Nach vier Wochen haben wir ein Fazit eingeholt. In dieser Zeit wurden rund 8000 Dokumente gescannt, es kam in der Zeit nicht einmal zu einem Abbruch des Scans. Den Mitarbeitern sind keine schiefen Scans aufgefallen.

Es wurden überwiegend größer Stapel gescannt, also nicht jedes Dokument einzeln. Der Papiereinzug hat bestens gearbeitet und funktioniert. Ob große oder kleine Dokumente spielte keine Rolle, alles wurde zuverlässig hintereinander gescannt. Besonders die extrem hohe Geschwindigkeit wurde von den Mitarbeitern gelobt.

Wir haben des Scanner nach den vier Wochen geöffnet um einen Blick ins innere zu werfen. Und dort sah er aus wie neu, keinerlei Anzeichen dafür das er viel Wochen lang fast täglich gearbeitet, und einige Akten weggescannt hat. Ein handelsüblicher Aktenordner fasst rund 350 Blätter. Die Scanner hat also in den vier Wochen fast 23 Aktenordner eingescannt – alles ohne Probleme.

Die nächste technische Neuanschaffung in dieser Zahnarztpraxis wird übrigens ein Fujitsu fi-7160 sein 😉

 

Fazit: Mit dem fi-7160 von Fujitsu können Sie nichts verkehr machen, ob im Homeoffice, in der Kanzlei oder in der Praxis, er scannt zuverlässig jede Art von Dokument ein, und das in einer rasenden Geschwindigkeit. Wer Wert auf hohe Qualität der Scans legt und mit dem fehlenden WLAN leben kann, für den ist der Fujitsu fi-7160 eine absolute Empfehlung!

Hier können Sie den Dokumentenscanner sofort online bestellen.